Logik / Transzendentale Logik
Die Logik beschäftigt sich mit den formalen Strukturen, Regeln und Bestandteilen des Denkens. Seit Aristoteles zählen dazu insbesondere die Elemente Begriff, Urteil und Schluss (Syllogistik). Die moderne Logik (Aussagen-, Prädikaten und Modallogik) knüpft an diese Tradition an, legt aber besonderen Wert auf Formalisierung und Axiomatisierung. Die transzendentale Logik rückt die allgemeinen Bedingungen der Verbindung von Denken und Erkennen in einem weiteren Sinne in den Fokus: Sie reflektiert nicht nur die Strukturen der diskursiven, sondern auch ihr Verhältnis zu intuitiven Erkenntnisarten (etwa zu sinnlichen Qualia).
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Forschungsprojekte
Der Begriff »transzendental« bei Kant
Untersuchung des Begriffs »transzendental« in Kants kritischer Philosophie
Amphibolie der Reflexionsbegriffe und Transzendentale Reflexion. Das Kapitel „Von der Amphibolie der Reflexionsbegriffe“ in Kants Kritik der reinen Vernunft
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Kapitel »Von der Amphibolie der Reflexionsbegriffe« in Kants Kritik der reinen Vernunft, insbesondere mit der von Kant dort behandelten transzendentalen Reflexion.
L’opacité du sensible chez Fichte et Novalis. Recherches sur les théories et pratiques de l’imagination transcendantale dans leur mise à l’épreuve du langage.
Untersuchung über die Beziehungen zwischen Sprache und Einbildungskraft in den Werken Fichtes und Novalis.
Vernunftsystem und Irrationalität - Die Funktionen des Grenzbegriffs des Irrationalen zwischen Epistemologie und Ideologie in den Systemphilosophien zwischen 1808 und 1818
Die Dissertation untersucht die intime Verbundenheit von Vernunftsystem und dem Irrationalen an drei exemplarischen Entwürfen des Deutschen Idealismus: Fichtes wissenschaftliches System vollendet evidenter Selbstdurchsichtigkeit der Vernunft, Schellings monistische Existenzialanalyse der Freiheit und Schopenhauers Metaphysik eines irrationalen Lebenswillens. Die Arbeit untersucht in systematischer Interpretation, wie die Probleme des systemimmanenten Totalitätsanspruchs, der Verbindung von System und Irrationalität und einer systembedingenden Grundentscheidung jeweils thematisiert, begründet und überwunden werden. Dadurch werden entscheidende Fragestellungen der Moderne (Totalitarismus, Ideologie, Vernunftpessimismus) systematisch als auch historisch beleuchtet.
Projektives Bewusstsein. Th. Metzingers Selbstmodelltheorie und J.G. Fichtes Wissenschaftslehre
Das Ziel des Dissertationsprojektes besteht in einer methodenkritischen Diskussion des Verfahrens der Objektivation, so wie dieses insbesondere in naturalistisch geprägten Erklärungsansätzen des Bewusstseins zum Zuge kommt. Geprüft werden soll, inwiefern dieses Verfahren dem Bewusstsein gerecht zu werden vermag. Diese kritische Bestandsaufnahme bildet den Ausgangspunkt für die Entwicklung einer idealrealistischen Dialektik.
Usage et théorie du langage chez Hegel
Es geht um eine Analyse der Funktion der Sprache im ganzen Werk Hegels und eine Problematisierung seines Sprachgebrauchs im Licht seiner Systemkonzeption und unter Berücksichtigung aktueller Fragen.
Between Reinhold and Fichte: August Ludwig Hülsen’s Contribution to the Emergence of German Idealism
Die Ontologie in der Kritik der reinen Vernunft
Analyse von Kants Definitionen der Begriffe: Ontologie, Transzendentalphilosophie und Logik im Hinblick auf die Frage: „Was ist in der Kritik der reinen Vernunft aus der Ersten Philosophie geworden?“
Philosophie und Performativität (vorläufig)
Überlegungen über die vielfachen philosophischen Gebräuche der Performativität, und Auseinandersetzungen mit Ästhetik, Filmtheorien, Bildtheorien und Sprachtheorien.
Forschungsveranstaltungen
Contradictions. Logic, History, Actuality
Analyse des Begriffs des Widerspruchs in der zeitgenössischen philosophischen Logik, in entscheidenden Phasen der Philosophiegeschichte und in der politischen und philosophischen Aktualität.


