Logik / Transzendentale Logik

Die Logik beschäftigt sich mit den formalen Strukturen, Regeln und Bestandteilen des Denkens. Seit Aristoteles zählen dazu insbesondere die Elemente Begriff, Urteil und Schluss (Syllogistik). Die moderne Logik (Aussagen-, Prädikaten und Modallogik) knüpft an diese Tradition an, legt aber besonderen Wert auf Formalisierung und Axiomatisierung. Die transzendentale Logik rückt die allgemeinen Bedingungen der Verbindung von Denken und Erkennen in einem weiteren Sinne in den Fokus: Sie reflektiert nicht nur die Strukturen der diskursiven, sondern auch ihr Verhältnis zu intuitiven Erkenntnisarten (etwa zu sinnlichen Qualia).

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Forschungsprojekte

Projektives Bewusstsein. Th. Metzingers Selbstmodelltheorie und J.G. Fichtes Wissenschaftslehre

Promotion Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Laufzeit: 1.04.2006 - 17.04.2012

Das Ziel des Dissertationsprojektes besteht in einer methodenkritischen Diskussion des Verfahrens der Objektivation, so wie dieses insbesondere in naturalistisch geprägten Erklärungsansätzen des Bewusstseins zum Zuge kommt. Geprüft werden soll, inwiefern dieses Verfahren dem Bewusstsein gerecht zu werden vermag. Diese kritische Bestandsaufnahme bildet den Ausgangspunkt für die Entwicklung einer idealrealistischen Dialektik.

Du problème de la communication de la philosophie à celui des philosophies de la communication.

Promotion Dr. Guillaume Lejeune
Laufzeit: 1.01.2006 - 1.01.2012

Es handelt sich darum, das kommunikative Problem einer systematischen Rede zu betrachten. Die Analyse des Zusammenhangs zwischen der Rede und deren Instanziierung, der ein wichtige Problem in der Zeit des Deutschen Idealismus ist, kann als eine nützliche Vorarbeit für eine kritische Analyse der zeitgenossen Philosophien der Kommunilation betrachtet werden.

Between Reinhold and Fichte: August Ludwig Hülsen’s Contribution to the Emergence of German Idealism

Promotion Dr. Ezequiel L. Posesorski
Laufzeit: 1.01.2005 - 1.01.2010

Die Ontologie in der Kritik der reinen Vernunft

Promotion Dr. Elena Ficara
Laufzeit: 1.10.2001 - 31.07.2006

Analyse von Kants Definitionen der Begriffe: Ontologie, Transzendentalphilosophie und Logik im Hinblick auf die Frage: „Was ist in der Kritik der reinen Vernunft aus der Ersten Philosophie geworden?“

Forschungsveranstaltungen

Le concept de relation chez Hegel

Tagung Dr. Guillaume Lejeune, Prof. Dr. Jean-Renaud Seba (Ulg), Louis Carré (ULB).
Laufzeit: 12.03.2014 - 17.05.2014

Contradictions. Logic, History, Actuality

Tagung Dr. Elena Ficara
Laufzeit: 3.06.2011 - 5.06.2011

Analyse des Begriffs des Widerspruchs in der zeitgenössischen philosophischen Logik, in entscheidenden Phasen der Philosophiegeschichte und in der politischen und philosophischen Aktualität.

Die logische Frage im deutschen Idealismus

Tagung Dr. Guillaume Lejeune, Marc Peeters (Brüssel), Marc Maesschalck (Louvain-la-neuve), Guillaume Lejeune (Brüssel)
Laufzeit: 7.04.2011 - 9.04.2011

Das Zentrum für formale Ontologie und Entwicklungslogik (Brüssel) organisiert in Zusammenarbeit mit Professor Marc Maesschalck (Louvain-la-neuve) im April 2011 (vom 7. bis 9.) zum oben genannten Thema eine Tagung in Brüssel. Sprachen der Tagung: Französisch, Deutsch und Englisch.
Kontakt : glejeune@notpartofaddress.ulb.ac.be

Lehrveranstaltungen

Hegel: Wissenschaft der Logik: Quantität

Hauptseminar Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 17.04.2014 - 19.07.2014

Mit dem ersten Band der Logik, welcher die sog. Seinslogik enthält, legte Hegel 1812 zugleich den ersten Teil seines spekulativen Hauptwerks vor. Es sollte die traditionelle Metaphysik und Ontologie kritisieren, beerben und in eine letztgültige neue Wissenschaft transformieren. Das Seminar wird sich dem argumentativen und systematischen Nachvollzug widmen und versuchen, ein Verständnis für das Gesamtprojekt einer spekulativen Logik zu gewinnen.

Hegel. Eine Einführung

Proseminar Dr. Elena Ficara
Laufzeit: 1.04.2014 - 30.09.2014

Wahrheit. Eine Einführung

Proseminar Dr. Elena Ficara
Laufzeit: 1.04.2014 - 30.09.2014