Logik / Transzendentale Logik

Die Logik beschäftigt sich mit den formalen Strukturen, Regeln und Bestandteilen des Denkens. Seit Aristoteles zählen dazu insbesondere die Elemente Begriff, Urteil und Schluss (Syllogistik). Die moderne Logik (Aussagen-, Prädikaten und Modallogik) knüpft an diese Tradition an, legt aber besonderen Wert auf Formalisierung und Axiomatisierung. Die transzendentale Logik rückt die allgemeinen Bedingungen der Verbindung von Denken und Erkennen in einem weiteren Sinne in den Fokus: Sie reflektiert nicht nur die Strukturen der diskursiven, sondern auch ihr Verhältnis zu intuitiven Erkenntnisarten (etwa zu sinnlichen Qualia).

Wir verweisen auf den vertiefenden Lexikoneintrag Logik / Transzendentale Logik, an dessen Gestaltung wir Sie herzlich einladen mitzuarbeiten. Senden Sie uns einfach Ihren qualifizierten Beitrag!

Publikationen

La question de la logique dans l’idéalisme allemand. Actes du colloque de Bruxelles, 7-9 avril 2011

Sammelband Dr. Guillaume Lejeune
Jahr: 2013

Jeremy Dunham/Iain Grant/SeanWatson: Idealism. The history of a philosophy

Rezension Jörg U. Noller, M.A.
Jahr: 2011

‚Die absolute Relation ist das Licht’. Urteil, Licht und Sein in Fichtes Erlanger Wissenschaftslehre

Zeitschriftenartikel Dr. Christoph Binkelmann
Jahr: 2009

In der Erlanger Wissenschaftslehre entwickelt Fichte ein Theorie des Urteils, die ein alternatives Konzept zu Hegels spekulativem Satz darstellt.

Grenzen des Zeitgeistes – Zur Ideologizität des naturwissenschaftlichen Weltbildes der Moderne.

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2008

Der Vortrag rekapituliert die im Positivismusstreit ausgetragenen ideologischen Konflikte und erkenntnistheoretischen Auseinandersetzungen zwischen Hermeneutik, Wissenschaftstheorie und hermeneutischer Transzendentalphilosophie, um von dort aus den Reflexionshorizont einer modernen Transzendentalphilosophie zu entwickeln.

Die Reflexibilität der Reflexibilität in der Wissenschaftslehre 1812

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2008

Der Vortrag versucht die Argumentation Fichtes für eine vollständige Reflexibilität des Wissens, wie sie die Wissenschaftslehre 1812 zur Verfügung stellt, nachzuzeichnen und Schlussfolgerungen für die Wissensbegründung daraus abzuleiten.

Die Denkbarkeit des Nichts - Das Nichts bei Fichte

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2008

Der Vortag entwickelt den Begriff des Nichts der Wissenschaftslehre 1812 und zeigt, dass gängige Nihilismusängste und -begriffe auf erkenntnistheoretischen Irrtümern beruhen.

Beitrag zum kooperativen Kommentar zur Wissenschaftslehre 1810 von Johann Gottlieb Fichte.

unveröffentlicht Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2007

Es handelt sich um das seit 2001 laufende Projekt, die späten wissenschaftlichen Schriften Fichtes zu sichten und innerhalb eines kooperativen Kommentars zu beschreiben, um diese hermetischen Texte der philosophischen Öffentlichkeit zu erschließen.

Revolution der Gesinnung und Vollendung der Freiheit. Wesen und Möglichkeit höherer Lebensformen bei Kant und Fichte.

Sammelbandbeitrag Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2007

Vergleicht die Moraltheorien von Kant und Fichte unter begrünungstheoretischer Perspektive - und zeigt einen Fehler im Ansatz Kants.

Negativität. Hegels Lösung der Systemfrage in der Vorrede der Phänomenologie des Geistes

Zeitschriftenartikel Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 2007

Die große Idee, die Hegel in der Phänomenologie des Geistes vorstellt und entfaltet, liegt in der Entdeckung der Bedeutung der Negativität. Negativität ist dabei mehr als ein nur formelles Verfahren. Negativität ist vielmehr ein Begriff, der die Realität selbst kennzeichnet. Sie stellt die Realität einerseits als subjekthaft vor; denn Negativität drückt als Prinzip aus, dass sich das Reale durch einen Prozess der Negation in ein Selbstverhältnis setzt. Andererseits stellt die Negativität die Realität auch als spannungsvoll, schmerzhaft und vergänglich vor. Diese Idee gewinnt Hegel vor allem in Auseinandersetzung mit Fichte und Schelling. Unbeschadet der berechtigten Nachfrage, ob Hegels Kritik berechtigt ist, lässt sich dennoch die argumentative Kraft dieses Entwurfs ermessen: Sie liegt in der Zuwendung zu den konkreten Phänomenen, ihren spezifischen Differenzen und ihrer substantiellen Einheit, die sie einem vernünftigen Nachvollzug zugänglich macht.

Das Denken leben. Zur Kraft des Spekulativen bei Hegel

Sammelbandbeitrag Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 2007