Theorie der Affekte

Unter Theorie der Affekte lassen sich diejenigen Untersuchungen zusammenfassen, die sich mit nicht-reflexiven körperlichen oder seelischen Zuständen des Menschen wie Gefühle, Emotionen und Leidenschaften beschäftigen. Hinterfragt wird dabei sowohl deren praktische wie auch kognitive Relevanz. Erste Ansätze finden sich bereits bei Aristoteles und der Stoa, doch vor allem im neuzeitlichen Rationalismus (Descartes, Spinoza) rufen die Affekte als Schnittstelle zwischen Körper und Seele/Geist reges Interesse hervor.

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Forschungsprojekte

Séminaire langage-image

Wissenschaftliches Projekt Dr. Augustin Dumont, Prof. Dr. Laurent Van Eynde, Prof. Dr. Sophie Klimis, Prof. Dr. Isabelle Ost
Laufzeit: 1.01.2009 - 1.01.2009

Gemeinsame Untersuchung über die zahlreiche Zusammenhänge zwischen Sprache und Bild.

Die Achtung der Vernunft. Zum Verhältnis von Anthropologie und Metaphysik in Kants Theorie des moralischen Gefühls der Achtung

Magister / Master / Diplom Jörg U. Noller, M.A.
Laufzeit: 1.10.2008 - 31.03.2009

Eine historisch-systematische Untersuchung der Kantischen Theorie des moralischen Gefühls der Achtung.

L’opacité du sensible chez Fichte et Novalis. Recherches sur les théories et pratiques de l’imagination transcendantale dans leur mise à l’épreuve du langage.

Promotion Dr. Augustin Dumont
Laufzeit: 1.09.2007 - 1.03.2011

Untersuchung über die Beziehungen zwischen Sprache und Einbildungskraft in den Werken Fichtes und Novalis.

Bibliothek 1800: Körper – Geist – Bewusstsein

Publikationsprojekt Prof. Dr. Christoph Asmuth, Kai U. Gregor, M.A., Patrick Grüneberg, MA, Verlag Frommann-Holzboog
Laufzeit: 1.05.2007 - 31.12.2010

Das Ziel der Bibliothek 1800 besteht in einer thematischen Quellenerschließung. Es werden bisher nicht nachgedruckte Texte zugänglich gemacht, die historisch wie systematisch relevante Beiträge zu einem Themenbereich bieten.

»Das Begreifen des Unbegreiflichen. Philosophie und Religion bei J. G. Fichte 1800-1806«

Promotion Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Philosophie und Performativität (vorläufig)

Wissenschaftliches Projekt Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto, Dr. Augustin Dumont, Prof. Dr. Laurent Van Eynde
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Überlegungen über die vielfachen philosophischen Gebräuche der Performativität, und Auseinandersetzungen mit Ästhetik, Filmtheorien, Bildtheorien und Sprachtheorien.

Forschungsveranstaltungen

Denken fürs Volk - Formen von Gemeinsinn in der deutschen Popularphilosophie

Tagung Dr. Christoph Binkelmann, Prof. Dr. Thomas Rentsch
Laufzeit: 29.07.2011 - 19.11.2011

Die Tagung widmet sich dem Phänomen der Popularphilosophie aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern und auf welche Weise unterschiedliche Formen von Gemeinsinn durch diese Philosophie angesprochen und mobilisiert werden.

Modernités romantiques: enjeux d’une relecture

Tagung Dr. Augustin Dumont, Prof. Dr. Laurent Van Eynde, Dr. Olivier Schefer
Laufzeit: 17.04.2008 - 18.04.2008

Symposium über die europäische Romantik und deren philosophischen Probleme

Lehrveranstaltungen

Aristoteles, Über die Seele

Proseminar Dr. Christoph Binkelmann
Laufzeit: 23.04.2009 - 16.07.2009

Aristoteles’ Werk zur Psychologie stellt eine Verbindung zwischen Naturphilosophie und Metaphysik her. Es thematisiert die Seele von den natürlichen Organismen bis hin zum Menschen. Aristoteles bezieht dabei eine Position, die sowohl die idealistische als auch die materialistische Auffassung, Platon und die Atomisten, gleichmaßen ablehnt.

Der Tod. Historisch-systematische Rekonstruktion eines Begriffs

Hauptseminar Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 31.03.2007 - 30.06.2007