Theorie der Affekte
Unter Theorie der Affekte lassen sich diejenigen Untersuchungen zusammenfassen, die sich mit nicht-reflexiven körperlichen oder seelischen Zuständen des Menschen wie Gefühle, Emotionen und Leidenschaften beschäftigen. Hinterfragt wird dabei sowohl deren praktische wie auch kognitive Relevanz. Erste Ansätze finden sich bereits bei Aristoteles und der Stoa, doch vor allem im neuzeitlichen Rationalismus (Descartes, Spinoza) rufen die Affekte als Schnittstelle zwischen Körper und Seele/Geist reges Interesse hervor.
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Forschungsprojekte
Séminaire langage-image
Gemeinsame Untersuchung über die zahlreiche Zusammenhänge zwischen Sprache und Bild.
Die Achtung der Vernunft. Zum Verhältnis von Anthropologie und Metaphysik in Kants Theorie des moralischen Gefühls der Achtung
Eine historisch-systematische Untersuchung der Kantischen Theorie des moralischen Gefühls der Achtung.
L’opacité du sensible chez Fichte et Novalis. Recherches sur les théories et pratiques de l’imagination transcendantale dans leur mise à l’épreuve du langage.
Untersuchung über die Beziehungen zwischen Sprache und Einbildungskraft in den Werken Fichtes und Novalis.
Bibliothek 1800: Körper – Geist – Bewusstsein
Das Ziel der Bibliothek 1800 besteht in einer thematischen Quellenerschließung. Es werden bisher nicht nachgedruckte Texte zugänglich gemacht, die historisch wie systematisch relevante Beiträge zu einem Themenbereich bieten.
»Das Begreifen des Unbegreiflichen. Philosophie und Religion bei J. G. Fichte 1800-1806«
Philosophie und Performativität (vorläufig)
Überlegungen über die vielfachen philosophischen Gebräuche der Performativität, und Auseinandersetzungen mit Ästhetik, Filmtheorien, Bildtheorien und Sprachtheorien.
Forschungsveranstaltungen
Denken fürs Volk - Formen von Gemeinsinn in der deutschen Popularphilosophie
Die Tagung widmet sich dem Phänomen der Popularphilosophie aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern und auf welche Weise unterschiedliche Formen von Gemeinsinn durch diese Philosophie angesprochen und mobilisiert werden.
Modernités romantiques: enjeux d’une relecture
Symposium über die europäische Romantik und deren philosophischen Probleme
Lehrveranstaltungen
Aristoteles, Über die Seele
Aristoteles’ Werk zur Psychologie stellt eine Verbindung zwischen Naturphilosophie und Metaphysik her. Es thematisiert die Seele von den natürlichen Organismen bis hin zum Menschen. Aristoteles bezieht dabei eine Position, die sowohl die idealistische als auch die materialistische Auffassung, Platon und die Atomisten, gleichmaßen ablehnt.


