Ästhetik
Als Ästhetik wird seit Baumgarten und Kant die Lehre vom Schönen sowie von der Erfahrung des Schönen bezeichnet. Das Schöne umfasst das Natur- und das Kunstschöne; die Behandlung von letzterem wird heutzutage meist ausschließlich unter Ästhetik verstanden. Für gewöhnlich unterscheidet man Rezeptions-, Werk- und Produktionsästhetik.
Wir verweisen auf den vertiefenden Lexikoneintrag Ästhetik, an dessen Gestaltung wir Sie herzlich einladen mitzuarbeiten. Senden Sie uns einfach Ihren qualifizierten Beitrag!
Forschungsprojekte
Organismus der Zeiten. Zur Eigenzeit des Lebendigen im Ausgang von Schellings Weltalter-Fragmenten
Ob dem Individuum eine adäquate Beurteilung in Raum und Zeit zu Teil werden kann, ist ein grundlegendes Problem, das sich aus den Aporien des transzendentalen Idealismus ergibt. Schellings Theorie der ‚organischen Zeit’ versucht das Verhältnis von Begriff und Anschauung neu zu bestimmen und auf diese Weise eine betont lebenspraktische Antwort auf die Individuationsproblematik zu geben.
„Ich halte viel aufs Schauen“. Goethes Konzeption des ‚anschauenden Denkens’
Wo Kant Begriff und Anschauung kategorial voneinander trennt, versucht Goethe ihre Einheit über die Praxis der Naturforschung einzuholen. Die Methodologie seines ‚anschauenden Denken’ lässt sich als eigenständiger Beitrag zum Problembestand der nachkantischen Philosophie verstehen.
„Hegels Idee der europäischen Moderne und deren Relevanz für die aktuelle philosophische Debatte“
CfP: Re-Thinking Creativity
»Tropos. Journal of Hermeneutics and Philosophical Criticism« invites submissions of papers on topics related to creativity, between philosophy and arts. Guest editors: Alessandro Bertinetto and Alberto Martinengo. Deadline for subimission: August 31st, 2011. Please find the call for papers in the description.
Andersheit um 1800. Figuren – Theorien - Darstellungsformen
Der Sammelband „Andersheit um 1800. Figuren – Theorien – Darstellungsformen“ ist das Ergebnis der Tagung „Alterität und Devianz. Figuren des Anderen und Abwegigen in Literatur und Philosophie um 1800“ vom 11. bis 13. November 2009 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
August Ludwig Hülsen: Shading New Light on the Early-Romantic Athenäum
Translating Doping - Doping übersetzen
»Translating Doping - Doping übersetzen« ist ein dreijähriges transdisziplinäres Verbundprojekt. Ausgehend von einer Anschubfinanzierung am Institut für Sportwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (Frau Dr. des. Benedetta Bisol) und unter initialer Begleitung durch Frau Dr. des. Antje Stache sowie der Forschungsgruppe der Technischen Universität Berlin entwickelten beide Verbundpartner ein Forschungskonzept, das in der Ausschreibung des BMBF Übersetzungsfunktionen der Geisteswissenschaften“ erfolgreich war.
Séminaire langage-image
Gemeinsame Untersuchung über die zahlreiche Zusammenhänge zwischen Sprache und Bild.
L’opacité du sensible chez Fichte et Novalis. Recherches sur les théories et pratiques de l’imagination transcendantale dans leur mise à l’épreuve du langage.
Untersuchung über die Beziehungen zwischen Sprache und Einbildungskraft in den Werken Fichtes und Novalis.
Ungleiche Repräsentationsformen: Anschauung und Begriff bei Kant
Ungleiche Repräsentationsformen: Anschauung und Begriff bei Kant. Die Inkommensurabilität von sinnlicher und diskursiver Vorstellung. Kants Theorie des ästhetischen Urteilens und frühromantische Ideen.


