Sprachphilosophie
Sprachphilosophie im allgemeinsten Sinne (und nicht beschränkt auf die analytische Sprachphilosophie) ist die Beschäftigung mit Aufbau und Natur der Sprache. Vor allem das Verhältnis der menschlichen Sprache zu Bewusstsein, Gesellschaft/Kultur und Welt steht im Mittelpunkt. Deshalb ist die Sprachphilosophie häufig Bestandteil der philosophischen Anthropologie und der Kulturphilosophie.
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Forschungsprojekte
Die Verkörperung der Vernunft. Das Verhältnis von Sinnlichkeit und Begrifflichkeit im Lichte von Kants Schematismus-Lehre.
Die Dissertation soll einen Beitrag leisten zum philosophischen Problem der Beziehung von Geist und Körper, ausgehend von Kant, zugleich aber mit einem Fokus auf zeitgenössische Erkenntnistheorien.
Das Konzept des Transzendentalen in der Praktischen Philosophie. Zum Begriff des Willens bei Kant
Methodologische Untersuchung der Argumentations-Struktur in Kants praktischer Philosophie (GMS; KpV).
Andersheit um 1800. Figuren – Theorien - Darstellungsformen
Der Sammelband „Andersheit um 1800. Figuren – Theorien – Darstellungsformen“ ist das Ergebnis der Tagung „Alterität und Devianz. Figuren des Anderen und Abwegigen in Literatur und Philosophie um 1800“ vom 11. bis 13. November 2009 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Séminaire langage-image
Gemeinsame Untersuchung über die zahlreiche Zusammenhänge zwischen Sprache und Bild.
La filosofia trascendentale in questione: la rappresentazione nel pensiero di Salomon Maimon (Die Transzendentalphilosophie in Frage gestellt: der Begriff der Vorstellung im Denken von Salomon Maimon)
Der Arbeit geht es um eine allgemeine Darstellung der Transzendentalphilosophie Salomon Maimons mit besonderer Berücksichtigung der Mathematik und der Relation von Sprache und Denken.
L’opacité du sensible chez Fichte et Novalis. Recherches sur les théories et pratiques de l’imagination transcendantale dans leur mise à l’épreuve du langage.
Untersuchung über die Beziehungen zwischen Sprache und Einbildungskraft in den Werken Fichtes und Novalis.
Sehnsucht und Finsternis. Schellings Theorie des Sprachsubjekts.
Mit der Sehnsucht und der Finsternis versucht Schelling uns die vorweltliche, vorsprachliche Phase, den Grund von allem Sein und Denken, spekulativ zu verdeutlichen. Daher steht die Welt als solche, die Regel und die Ordnung nicht im Mittelpunkt des Geschehens. Die weitaus interessantere Frage scheint zu sein: Was war vor der Welt?
Usage et théorie du langage chez Hegel
Es geht um eine Analyse der Funktion der Sprache im ganzen Werk Hegels und eine Problematisierung seines Sprachgebrauchs im Licht seiner Systemkonzeption und unter Berücksichtigung aktueller Fragen.
Philosophie und Performativität (vorläufig)
Überlegungen über die vielfachen philosophischen Gebräuche der Performativität, und Auseinandersetzungen mit Ästhetik, Filmtheorien, Bildtheorien und Sprachtheorien.


