Praktische Philosophie

Die praktische Philosophie beschäftigt sich mit zum individuellen und kollektiven Handeln des Menschen gehörigen Phänomenen wie Motivation, Regulation/Ordnung und Zielsetzung. In ihrem Zentrum stehen dabei Genese und Legitimation von Normativität. Unter die praktische Philosophie fallen vor allem die Ethik, die Rechtsphilosophie, die Sozialphilosophie und die politische Philosophie.

Wir verweisen auf den vertiefenden Lexikoneintrag Praktische Philosophie, an dessen Gestaltung wir Sie herzlich einladen mitzuarbeiten. Senden Sie uns einfach Ihren qualifizierten Beitrag!

Forschungsprojekte

Andersheit um 1800. Figuren – Theorien - Darstellungsformen

Publikationsprojekt Daniela Schmidt, M.A., Elisabeth Johanna Koehn, Johannes-Georg Schülein, Johannes Weiß, Paula Wojcik
Laufzeit: 1.06.2010 - 1.09.2010

Der Sammelband „Andersheit um 1800. Figuren – Theorien – Darstellungsformen“ ist das Ergebnis der Tagung „Alterität und Devianz. Figuren des Anderen und Abwegigen in Literatur und Philosophie um 1800“ vom 11. bis 13. November 2009 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Hegels prozessuale Ontologie des Normativen: Zur Realität und Relativität der Moral in Hegels System

Promotion Sebastian Ostritsch, M.A.
Laufzeit: 1.01.2010 - 1.01.2012

Die Rechtsphilosophie Hegels als kritischer Beitrag zur gegenwärtigen metaethischen Debatte um den ontologischen Status der Moral.

August Ludwig Hülsen: Shading New Light on the Early-Romantic Athenäum

Wissenschaftliches Projekt Dr. Ezequiel L. Posesorski
Laufzeit: 1.01.2010 - 1.01.2012

Freiheit am Rande des Idealismus. Das Problem einer Ethik der Autonomie im Anschluss an Kant

Promotion Jörg U. Noller, M.A.
Laufzeit: 1.10.2009 - 31.03.2013

Die avisierte Studie will sich historisch-systematisch dem Problem der moralischen Motivation und der moralischen Zurechenbarkeit in Entwürfen zur Theorie der Freiheit „am Rande des Idealismus“ im unmittelbaren Ausgang von Kants Konzeption einer Vernunftautonomie widmen.

Translating Doping - Doping übersetzen

Wissenschaftliches Projekt Prof. Dr. Christoph Asmuth, Kai U. Gregor, M.A., Patrick Grüneberg, MA, in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
Laufzeit: 1.04.2009 - 31.03.2012

»Translating Doping - Doping übersetzen« ist ein dreijähriges transdisziplinäres Verbundprojekt. Ausgehend von einer Anschubfinanzierung am Institut für Sportwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (Frau Dr. des. Benedetta Bisol) und unter initialer Begleitung durch Frau Dr. des. Antje Stache sowie der Forschungsgruppe der Technischen Universität Berlin entwickelten beide Verbundpartner ein Forschungskonzept, das in der Ausschreibung des BMBF Übersetzungsfunktionen der Geisteswissenschaften“ erfolgreich war.

Séminaire langage-image

Wissenschaftliches Projekt Dr. Augustin Dumont, Prof. Dr. Laurent Van Eynde, Prof. Dr. Sophie Klimis, Prof. Dr. Isabelle Ost
Laufzeit: 1.01.2009 - 1.01.2009

Gemeinsame Untersuchung über die zahlreiche Zusammenhänge zwischen Sprache und Bild.

Forschungsgruppe Transzendentalphilosophie - Was ist Transzendentalphilosophie und worin besteht ihre Leistungsfähigkeit

Wissenschaftliches Projekt Kai U. Gregor, M.A., Arthur Kok, M.A., Serguei Spetschinsky, M.A.
Laufzeit: 13.12.2008 - 31.12.2014

Aus der Tagung »Zukunft der Philosophie - Philosophie der Zukunft« Zu den Perspektiven der Transzendentalphilosophie als Grundlagenwissenschaft ist ein mehrjähriges internationales Forschungsprojekt hervorgegangen. Es sollen die grundsätzlichen Parameter des wissenschaftlichen Anspruchs und der Leistungsfähigkeit der Transzendentalphilosophie ausgelotet werden.

Die Achtung der Vernunft. Zum Verhältnis von Anthropologie und Metaphysik in Kants Theorie des moralischen Gefühls der Achtung

Magister / Master / Diplom Jörg U. Noller, M.A.
Laufzeit: 1.10.2008 - 31.03.2009

Eine historisch-systematische Untersuchung der Kantischen Theorie des moralischen Gefühls der Achtung.

Moralität und Bewusstsein. Die Grenzen der Reflexionsphilosophie

Promotion Arthur Kok, M.A.
Laufzeit: 1.08.2008 - 1.08.2011

Ich untersuche, ob Hegels Begriff des absoluten Geistes den Dualismus zwischen Natur und Freiheit erfolgreich aufhebt. Der absolute Geist als die absolute Selbstverwirklichung der Freiheit fasst nicht bloß die Möglichkeit der Freiheit in Begriffen wie bei Kant, sondern auch ihre Verwirklichung. Der Begriff des absoluten Geistes gibt Hegel eine Möglichkeit, die Kant fehlt. Einerseits ist Kants Philosophie nicht in der Lage zu entscheiden, ob die Phänomene letztlich Illusionen sind oder nicht. Andererseits begründet Kant nicht, warum es trotzdem Gegenstände für uns gibt. Hegels Phänomenologie verspricht uns dagegen die Möglichkeit, die Dinge, wie sie wirklich sind, zu erkennen. Damit zeigt er, dass Phänomene keine Illusionen sind, sondern Substanz haben. Die Frage ist jedoch, ob Hegel seine Erweiterung zum absoluten Wissen gegenüber Kant verteidigen kann. Hat Hegel das Faktum der Vernunft als weitere praktische Begründung der transzendentale Deduktion richtig verstanden? Um dies zu prüfen, vergleiche ich Hegels Phänomenologie des Geistes mit Kants Kritik der praktischen Vernunft.

Schriften zur Transzendentalphilosophie und klassischen deutschen Philosophie

Publikationsprojekt Prof. Dr. Christoph Asmuth, Kai U. Gregor, M.A., Patrick Grüneberg, MA
Laufzeit: 1.04.2008 - 25.07.2016

Publikationsreihe für Monographien und Sammelbände im Bereich der systematischen Erforschung Transzendentalphilosophie und klassischen deutschen Philosophie.