Handlungstheorie

Als ihr erster Vertreter gilt Aristoteles (384-322). Sie behandelt die menschlichen Handlungen unter verschiedenen Aspekten wie empirisch-situativer Bedingtheit, Normativität, Rationalität und Intentionalität. Von daher erklären sich Überschneidungen mit anderen Gebieten der praktischen Philosophie (Ethik), aber auch mit empirischen Wissenschaften (v. a. der Soziologie). Heutzutage wird darunter meist die analytische Handlungstheorie verstanden.

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Forschungsprojekte

Freiheit am Rande des Idealismus. Das Problem einer Ethik der Autonomie im Anschluss an Kant

Promotion Jörg U. Noller, M.A.
Laufzeit: 1.10.2009 - 31.03.2013

Die avisierte Studie will sich historisch-systematisch dem Problem der moralischen Motivation und der moralischen Zurechenbarkeit in Entwürfen zur Theorie der Freiheit „am Rande des Idealismus“ im unmittelbaren Ausgang von Kants Konzeption einer Vernunftautonomie widmen.

Séminaire langage-image

Wissenschaftliches Projekt Dr. Augustin Dumont, Prof. Dr. Laurent Van Eynde, Prof. Dr. Sophie Klimis, Prof. Dr. Isabelle Ost
Laufzeit: 1.01.2009 - 1.01.2009

Gemeinsame Untersuchung über die zahlreiche Zusammenhänge zwischen Sprache und Bild.

Die Achtung der Vernunft. Zum Verhältnis von Anthropologie und Metaphysik in Kants Theorie des moralischen Gefühls der Achtung

Magister / Master / Diplom Jörg U. Noller, M.A.
Laufzeit: 1.10.2008 - 31.03.2009

Eine historisch-systematische Untersuchung der Kantischen Theorie des moralischen Gefühls der Achtung.

Moralität und Bewusstsein. Die Grenzen der Reflexionsphilosophie

Promotion Arthur Kok, M.A.
Laufzeit: 1.08.2008 - 1.08.2011

Ich untersuche, ob Hegels Begriff des absoluten Geistes den Dualismus zwischen Natur und Freiheit erfolgreich aufhebt. Der absolute Geist als die absolute Selbstverwirklichung der Freiheit fasst nicht bloß die Möglichkeit der Freiheit in Begriffen wie bei Kant, sondern auch ihre Verwirklichung. Der Begriff des absoluten Geistes gibt Hegel eine Möglichkeit, die Kant fehlt. Einerseits ist Kants Philosophie nicht in der Lage zu entscheiden, ob die Phänomene letztlich Illusionen sind oder nicht. Andererseits begründet Kant nicht, warum es trotzdem Gegenstände für uns gibt. Hegels Phänomenologie verspricht uns dagegen die Möglichkeit, die Dinge, wie sie wirklich sind, zu erkennen. Damit zeigt er, dass Phänomene keine Illusionen sind, sondern Substanz haben. Die Frage ist jedoch, ob Hegel seine Erweiterung zum absoluten Wissen gegenüber Kant verteidigen kann. Hat Hegel das Faktum der Vernunft als weitere praktische Begründung der transzendentale Deduktion richtig verstanden? Um dies zu prüfen, vergleiche ich Hegels Phänomenologie des Geistes mit Kants Kritik der praktischen Vernunft.

Die Rezeption der französichen Revolution durch die deutsche Philosophie am Ende des 18. und am Anfang des 19. Jahrhunderts (A Recepção da Revolução Francesa pela Filosofia Alemã do final do século XVIII e inícios do século XIX)

Publikationsprojekt Teresa Pedro, M.A., Dr. Carlos Morujão, M. A. Inês Bolinhas, M. A. Miguel Silva
Laufzeit: 1.09.2007 - 31.08.2010

Portugiesische Übersetzung und Kommentierung von Texten von Fichte, Schelling, Hegel, Marx über die französische Revolution

Hegels Begriff der Anerkennung als Modell für eine Gesellschaftstheorie der Gegenwart

Promotion Wibke Katharina Rogge, M.A.
Laufzeit: 1.07.2007 - 1.09.2009

Probleme eines reduktionistischen Naturalismus

Magister / Master / Diplom Michael Nerurkar, M.A.
Laufzeit: 1.05.2007 - 1.10.2007

Die Arbeit beschäftigt sich mit den begrifflichen Problemen, an denen reduktionistische Naturalismen scheitern müssen.

Die Entwicklung des Anerkennungsbegriffs bei Hegel

Magister / Master / Diplom Wibke Katharina Rogge, M.A.
Laufzeit: 1.06.2005 - 1.12.2005

Über das Schicksal: Unterschiedliche Reflexionen darüber, untersucht an der Schrift ‚De Fato’ des Alexander von Aphrodisias

Magister / Master / Diplom Dr. des Andree Hahmann
Laufzeit: 15.11.2003 - 15.05.2004

Die Arbeit widmet sich der Schrift De fato des Alexander von Aphrodisias. Das Buch hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Determinismusdebatte der nachfolgenden Jahrhunderte ausgeübt.

Philosophie und Performativität (vorläufig)

Wissenschaftliches Projekt Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto, Dr. Augustin Dumont, Prof. Dr. Laurent Van Eynde
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Überlegungen über die vielfachen philosophischen Gebräuche der Performativität, und Auseinandersetzungen mit Ästhetik, Filmtheorien, Bildtheorien und Sprachtheorien.