Handlungstheorie

Als ihr erster Vertreter gilt Aristoteles (384-322). Sie behandelt die menschlichen Handlungen unter verschiedenen Aspekten wie empirisch-situativer Bedingtheit, Normativität, Rationalität und Intentionalität. Von daher erklären sich Überschneidungen mit anderen Gebieten der praktischen Philosophie (Ethik), aber auch mit empirischen Wissenschaften (v. a. der Soziologie). Heutzutage wird darunter meist die analytische Handlungstheorie verstanden.

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Lehrveranstaltungen

Das Problem der Moralphilosophie im Anschluss an Kant

Proseminar Jörg U. Noller, M.A.
Laufzeit: 19.04.2010 - 19.07.2010

Im Seminar sollen zunächst die Grundlagen der Kantischen Moralphilosophie an Hand seiner Achtungstheorie gemeinsam erarbeitet werden, um im Anschluss daran Kritiken bekannter und weniger bekannter Denker wie Friedrich Schiller, Karl Leonhard Reinhold, August Wilhelm Rehberg und Hermann Andreas Pistorius auf ihre Stichhaltigkeit hin zu prü-fen. Vorkenntnisse der Kantischen (Moral-)Philosophie sind dabei er-wünscht, werden jedoch nicht vorausgesetzt.

Publikationen

Self-preservation and self-consciousness. Hegel’s critique of a Spinozian concept

Sammelbandbeitrag Dr. Christoph Binkelmann
Jahr: 2008

In der »Phänomenologie des Geistes« zeigt Hegel die strukturelle Nähe von natürlichem und geistigem Leben anhand der Begriff »Selbsterhaltung« und »Selbstbewusstsein« auf. Darin findet sich eine Kritik von Spinozas Konzeption des conatus, den Hegel durch Fichtes Idee des Ich ergänzt.

Die Sittenlehre J. G. Fichtes. 1798 – 1812. (Fichte-Studien; Bd. 27) Amsterdam/New York 2006

Sammelband Prof. Dr. Christoph Asmuth, Wilhelm Metz
Jahr: 2006

Transzendentalphilosophie und Person. Leiblichkeit - Interpersonalität - Anerkennung