Le langage chez Hegel

Usage et théorie du langage chez Hegel

Promotion Guillaume Lejeune, M.A.

Unser Ziel besteht darin, zu zeigen, dass die Dunkelheit der Sprache Hegels Konsequenz einer konzeptuellen Notwendigkeit ist, welche interessant ist, um den heutigen Status der Philosophie zu denken.
Die Sprache, die Hegel von der Logik unterscheidet, ist als Medium des Geistes erfasst. Darum bezieht der sogennante »Ort« der Sprache sich nicht nur auf den subjektiven Geist, sondern auch auf die Gesamtheit der Philosophie des Geistes. Im Licht des ganzen Werkes erscheint es, dass Hegels Ziel nicht darin besteht, eine neue Sprache zu schaffen, sondern unsere »Sprachlichkeit« zu denken, d.h. die Philosophie in der Sprache zu denken. Das Mißverständnis zwischen Hegels Logik und formellen Logikern (Trendenlenburg, Russel, Lukasiewicks u.a.) macht so den Grund des Unterschiedes.
Für Hegel ist die Form der Vorstellung unangemessen, um das Absolute auszudrücken. Die Lösung liegt jedoch nicht in einer neuen Sprache, sondern in einer neuen Sprachlichkeit. Die Neuheit der Hegelschen Philosophie ist also abhängig von einem plastischen Gebrauch der Sprache, deren Ziel es ist, eine absolute Rede darzustellen. Die Schwierigkeit dieser Rede liegt darin, dass sie den Leser einschließen muss, um absolut zu sein, erscheint nach uns in der Spannung unter den Texten von Philosophie und den Texten zur Philosophie (Vorreden, Anmerkungen usw.). Eine gründliche Analyse dieser Spannung zwischen dialektischen und dialogischen Texten kann uns helfen, die Philosophie als Institution – und nicht nur als bloße Vorstellung – zu denken.

Laufzeit: 1.01.2006 - 1.01.2010