Veranstaltungen (Archiv)

Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen im Rahmen des Internationalen Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie / Deutscher Idealismus. Wir freuen uns, wenn Sie uns interessante Veranstaltungstermine mitteilen: aktuelles@notpartofaddress.a-priori.eu

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: info@notpartofaddress.a-priori.eu

Denken fürs Volk - Formen von Gemeinsinn in der deutschen Popularphilosophie

Gemeinsinn verstanden als „individueller Sinn für das Gemeinsame und gemeinsamer Sinn der Individuen“ ist nicht nur ein möglicher Gegenstand philosophischer Diskurse. Er kann auch in die Darstellungsform dieser Diskurse einfließen. Prominentes Beispiel dafür ist die so genannte deutsche Popularphilosophie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Als zentrale Anliegen der popularphilosophischen Stoßrichtung lassen sich unter anderem nennen:

  • das Verständlichmachen der Philosophie für das gemeine Volk im Sinne der Aufklärung, eine so genannte „Philosophie für die Welt“ (J.J. Engel) oder „Philosophie für den gesunden Menschenverstand“ (Hirschfeld).
  • die Hervorkehrung der praktischen und vor allem politischen Relevanz der Philosophie: eine „angenehme, gründliche und gemeinnützige practische Philosophie“ (Basedow).
  • die anthropologische Wende der Philosophie.

Im Zentrum der Tagung steht die kritische Auseinandersetzung mit Vertretern der deutschen Popularphilosophie, die sich deren oben genannten Aspekten unter besonderer Berücksichtigung der politischen Relevanz – als Stiftung und Mobilisierung von Gemeinsinn – zuwendet. Zu diesem Zweck ist auf die realgeschichtliche wie philosophiegeschichtliche Stellung der Popularphilosophie einzugehen. Dabei soll ein umfassendes Panorama entworfen werden, welche unterschiedlichen Formen von Gemeinsinn diese Philosophie anspricht und hervorbringt.

Organisation und Ansprechpartner der Tagung: Dr. Christoph Binkelmann

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Philosophical Perspectives of Peace: Turkey, Germany, Europe

Organisatoren: Sergueï Spetschinsky, Kai U. Gregor

The Workshop aims to devolop innovative philosophical perspectives for peace in Europe in the contemporary situation. Following the Kantian tradition, we call the method we propose for the workshop »transcendental«. It means that we are not simply examining peace as it can be observed (or not) in the world: instead we are looking for the conditions of the possibility of a concrete peace in our concrete reality. We are looking for what peace ought to be, and how it can or cannot be realised in human existence.

Zeit: 23. - 26. Oktober 2008
Ort: In der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni, Raum 3005.

Hier finden Sie den Call for Paper und das Programm der Tagung

Weitere Informationen: k.u.gregor@notpartofaddress.a-priori.eu

4. August 2008

Tagung: Begründung der Philosophie

Die Begründung der Philosophie im deutschen Idealismus

Organisatoren: Elena Ficara, Christoph Asmuth

Gefördert wird die Tagung durch die DFG

Das gegenwärtige Denken und die zeitgenössische Kultur scheinen immer häufiger mit grundlegenden Problemen konfrontiert zu sein – Probleme, welche die Grenzen des Lebens, das Sein der Person, die Natur der Welt betreffen und die eine eigene Erklärung und Antwort erfordern. Gerade die Gegenwart erfordert daher Theorien, die an die klassische philosophische Vision des Denkens als eines grundlegenden Wissen anknüpfen und die zugleich in der Lage sind, von den veränderten, pluralen Bedingungen unserer Zeit Rechenschaft zu geben.
Die Philosophie des Deutschen Idealismus bietet eine Vielfalt von Materialien, um Natur, Potential und Grenzen eines philosophischen Denkens zu erforschen, das sich explizit als Grundlegungswissen versteht. Es ist das erklärte Ziel der geplanten Tagung, einen wichtigen Beitrag zu dieser Aufgabe zu leisten.

Zeit: 10. bis 12. Oktober 2008, Eröffnung um 15.00 Uhr
Ort: Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135 - die näheren Raumangaben entnehmen Sie bitte dem PDF in der Projektbeschreibung

Weitere Informationen: eficara@notpartofaddress.yahoo.de

18. September 2008

Die Welt und die Welten. Bewegung, Entgrenzung, Globalisierung.

Organisation: Christoph Asmuth, Christoph Binkelmann, Damir Barbaric

Seitdem sich die Wirtschaft, die Politik und die Medien zu den globalen Akteuren entwickelt haben, spielt das Thema der Welt als einer ganzen eine immer wichtigere Rolle in den öffentlichen Debatten. Gerade durch die Besinnung auf die grundlegenden Begriffe – wie diejenigen der Grenze, der Bewegung, der Kommunikation und der Welt (oder Welthaftigkeit) – kann hier die Philosophie, insbesondere die Transzendentalphilosophie, ihren bescheidenen, dennoch wichtigen Beitrag im Verständnis der Möglichkeit der Globalisierungsprozesse und in der Interpretation ihrer Vorgänge und Folgen leisten.

Deswegen ist der Kurs als Begegnungsort für theoretische und praktische Philosophie konzipiert, an dem nicht nur ethische oder sozialphilosophische Fragen der globalisierten Welt, sondern auch die in ihnen angewandte Begrifflichkeit diskutiert werden soll. Auch im anderen Sinne soll die Tagung zu einem Begegnungsort werden: neben den gegenwärtigen philosophischen Positionen sollen auch die klassischen Ansätze zur Sprache kommen, allerdings immer mit Blick auf den aktuellen Horizont. Der Kurs ist grundsätzlich für junge Wissenschaftler (vor allem Studierende und Doktoranden) der Philosophie gedacht. Da jedoch die vorgeschlagene Thematik die engen Grenzen des philosophischen Diskurses überschreitet, wäre es wünschenswert, wenn sich auch Soziologen, Politik- oder Kulturwissenschaftler an dem Kurs beteiligen würden. Neben Vorträgen wird die gemeinsame Lektüre und Diskussion zentraler Texte zur Thematik im Mittelpunkt des Kurses stehen.

Zeit: 22. - 26. September 2008
Ort: Inter University Centre Dubrovnik

Hier finden Sie genauere Information

Weitere Informationen: chbinkelmann@notpartofaddress.a-priori.eu

12. August 2008

International Peace Workshop 2008 - Concerning Peace: Utopia or Pantopia?

Organisatoren: Kai U. Gregor, Sergueï Spetschinsky

Der Workshop zielt auf eine grundsätzliche Reflexion der mannigfachen und komplexen Fragen des Friedens unter Bedingungen der Globaisierung und überschreitet in diesem Anliegen bewusst die Fachgrenzen der Philosophie. Mit Kunst und Philosophie bringt der Workshop vor allem jene Fächer miteinander ins Gespräch, die für eine grundsätzliche und fundamentale Perspektiven auf die Wirklichkeit verantwortlich sind: Es wird darum gehen, neue Impulse und Grundlagen für einen starken, selbstkritischen, rational begründeten und ästhetische reichen Friedensbegriff zu finden bzw. zu generieren. Zu dem Workshop sind viele internationale Künstler und Philosophen eingeladen, die ihre Ansätze vorstellen und künstlerische Arbeit aufführen werden. Der Workshop bildet die Auftaktveranstaltung zum Rahmenprojekt: Peace: Utopia or Real Space, in der den ganzen Oktober hindurch in Berlin unterschiedliche Veranstaltungen zur Friedensproblematik stattfinden. In diesen Rahmen weisen wir auch auf die Veranstaltung Philosophical Perspectives of Peace: Turkey, Germany, Europe hin.

Zeit: vom 2. - 4. Oktober 2008
Ort: Im Raum 3005 im Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135

Hier finden Sie genauere Informationen

Weitere Informationen: k.u.gregor@notpartofaddress.a-priori.eu

5. August 2008

Tagung: »Zukunft der Philosophie - Philosophie der Zukunft«

Perspektiven der Transzendentalphilosophie als Grundlagenwissenschaft

Organisatoren: Kai U. Gregor

Gefördert wird die Tagung durch die Gerda-Henkel-Stiftung

Die Philosophie ist nach dem selbst erklärten Ende der analytischen Philosophie und dem Verebben des postmodernen Paradigma zurzeit in einer weitgehenden methodologischen und sachlichen Stagnation und Orientierungslosigkeit gefangen. Die projektierte Tagung »Zukunft der Philosophie – Philosophie der Zukunft« will mittels einer historisch informierten Revision der transzendentalphilosophischen Theoriekonzepte klassischer deutscher Philosophie versuchen, diese Erstarrung durch eine methodische und sachliche Perspektivenerweiterung aufzulösen, indem die Frage erwogen wird, ob und inwiefern die Philosophie kompetent ist, Grundsatzfragen der gegenwärtigen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Situation überhaupt zu lösen. Die neuesten Forschungen zu einer grundlegenden transzendentalen Epistemologie deuten eine begriffliche und konzeptuelle Leistungsfähigkeit moderner Bewusstseinsphilosophien an, die nicht nur vermögen, aktuelle erkenntnistheoretische Probleme (wie z.B. das Gehirn-Paradox, das Münchhausen-Trilemma, den hermeneutischen Zirkel) zu lösen, sondern darüber hinaus auch eine klassischen Letztbegründungsfiguren analoge Fundierung des Wissens zu erreichen. Im Workshop wird es um die Prüfung, Erarbeitung und Diskussion der eigenständigen und innovativen Konzepte der Tagungsteilnehmer gehen. Zum Workshop sind fachwissenschaftlich Interessierte und Pressevertreter herzlich eingeladen.

Zeit: 11. bis 13. Dezember 2008, Eröffnung um 9.45 Uhr
Ort: Die Tagung wird im H1035 des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, stattfinden.

Hier finden Sie eine genauere Projektbeschreibung

Weitere Informationen: k.u.gregor@notpartofaddress.a-priori.eu

2. August 2008

Irrationalität - Schattenseite der Moderne?

7. Jahrestagung des Internationalen Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie / Deutscher Idealismus

Organisatoren: Kai U. Gregor, Christoph Asmuth

Die Tagung dient der Verständigung über die Entstehung, Funktion und Entwicklung »des Irrationalen« als Protagonist wie als Antagonist. Angestrebt ist eine kritischen Reflexion über das eigene Vorverständnis wie über gängige Schnittmuster historischer Rekonstruktionen des Irrationalen: Wie lässt sich unser ambivalentes Verhältnis zu Rationalität und Irrationalität auf eine neue Frage, einen innovativen Begriff bringen. Schließlich dient die Tagung der systematischen Einordnung des Irrationalen in einer Welt der Kontingenz, der Vernetzung und Globalisierung, ethischer und religiöser Konflikte. Letztlich aber bestimmen - wie in den vergangenen Jahren - die Interessen und Themen der Beiträger das Themenspektrum und den Verlauf der 7. Arbeitstagung, zu der wir herzlich einladen.

Unter Nennung eines aussagekräftigen Vortragstitels erbitten wir bis zum 30.11.2008 eine verbindliche Anmeldung. Die Vorträge sollten 30min nicht überschreiten, für die Diskussion werden 15min eingeplant. Da es sich wie auch in den letzten Jahren um eine Arbeitstagung handelt, wird keine Förderung beantragt. Eine Publikation der Beiträge ist innerhalb unserer Publikationsreihe Schriften zur Transzendentalphilosophie und klassischen deutschen Philosophie geplant.

Zeit: 19. bis 21. Februar 2009
Ort: Die Tagung wird in den Präsidialräumen H1035/1036 (am Lichthof) des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, stattfinden.

Hier finden Sie eine genauere Beschreibung

Weitere Informationen: k.u.gregor@notpartofaddress.a-priori.eu

1. Juni 2008

Wille – Leib – Sexualität? Zu den epistemologischen und anthropologischen Grundlagen der Philosophie Schopenhauers

2. Schopenhauertag des Internationalen Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus

Veranstalter: Ignacio Álvarez Andrés, Kai U. Gregor

Gefördert durch die Schopenhauer-Gesellschaft e.V.

Die Philosophie Schopenhauers hat bedeutenden Einfluss auf das Denken des 20. Jahrhunderts gehabt und besitzt auch heute noch große Attraktivität. Nicht immer entspricht dieser Bedeutung die Wertschätzung in Wissenschaft und Forschung. Das ist Grund genug, diesem Autor verstärkt Aufmerksamkeit zu schenken, der wie kaum ein anderer polarisierend und polemisierend die damaligen Diskussionen geprägt hat und dessen Anregungen auch heute nicht mehr wegzudenken sind, wenn wir die aktuelle Wissensformen, aber auch die zahlreichen Prozesse betrachten, die unsere heutige Weltgesellschaft prägen.

Zeit: Freitag, 05.06.2009, 10:45-16:30 Uhr.
Ort: Die Workshop wird im Raum H2035 des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, stattfinden.

Hier finden Sie eine genauere Beschreibung und das Programm.

Weitere Informationen: alvarezandres@notpartofaddress.hotmail.com

3. Januar 2009

Die Frage nach dem System: Vernunft und Freiheit in Schellings Freiheitsschrift?

1. Schelling-Werkstatt des Internationalen Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie / Deutscher Idealismus

Organisatoren: Teresa Pedro, Kai U. Gregor

Die Tagung nimmt sich vor, die Freiheitsschrift hinsichtlich des begrifflichen Verhältnisses von »Vernunftsystem« und »Freiheit« kritisch zu lesen und die Frage zu stellen, welches Rationalitätsparadigma geeignet ist, ein Verständnis der menschlichen Freiheit zu bieten. Die Freiheitsschrift ist eine Herausforderung für das vernünftige Denken: Dies sowohl im Kontext der klassischen deutschen Philosophie, für die das Paradigma systematischer Rationalität gilt, als auch in modernen Ansätzen z.B. bei Heidegger. Es drängt sich die Frage auf, ob und inwiefern es überhaupt möglich ist, die menschliche Freiheit im Rahmen eines philosophischen Systems zu erklären? Oder kommt der Verzicht auf das System dem Verzicht auf vernünftiges Philosophieren überhaupt gleich, weshalb nur ein System dazu fähig sei, vernünftiges Verständnis menschlicher Freiheit zu liefern? Fragen, die angesichts der hirnphilosophischen Debatten um Willensfreiheit nach wie vor von zwingender Aktualität sind.

Zeit: Samstag, den 6. Juni 2009, 10:45-19:30 Uhr, (direkt am Folgetag des Schopenhauertages)
Ort: Die Workshop wird im Raum H2035 des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, stattfinden.

Hier finden Sie eine genauere Beschreibung und das Programm.

Weitere Informationen: teresapedro@notpartofaddress.voila.fr

13. Januar 2009

The Third International Peace Workshop 2009

Toward Perpetual Peace: On the Distinction between North, East, South, West

Organsation: Zübeyde Karada, Serguei Spetschinsky

The International Research-Network Transcendental Philosophie / German Idealism and the International Society for Transcendental Philosophy organise in June 2009 the Third International Peace Workshop 2009. After having explored the philosophical meaning of the concept of peace and some of its particular applications in 2008 in Berlin, we would like to pursue our questioning on peace in considering the causes of the political, economical and cultural conflicts challenging peace.

Zeit: from Thursday, the 25th till Saturday, the 27th of June 2009
Ort: Philosophy Department of the Boğaziçi University, Istanbul

Hier finden Sie eine genauere Beschreibung

Weitere Informationen: serguei.spetschinsky@notpartofaddress.gmail.com

30. Januar 2009

Das liebe Geld

Das liebe Geld. Zahlungsmittel oder Lebenszweck

Organsation: Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Jakub Kloc-Konkolowicz

Der Kurs Transzendentalphilosophie IX im Inter University Centre Dubrovnik findet dieses Jahr vom 14.-19.9.2009 zum Thema Geld statt.

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung und Hinweise zu Förderungsmöglichkeiten.

13. April 2009

Kongress der Internationalen Fichte-Gesellschaft 2009: Fichte/Schelling. Idealismus in der Diskussion

Vom 6.-9.10.2009 findet wieder der Kongress der Internationalen Fichte-Gesellschaft statt. Alle Informationen finden Sie hier.

26. November 2008

Paradoxien im Denken des Selbst

Paradoxien im Denken des Selbst
– in der klassischen deutschen Philosophie und in der Gegenwart

8. Jahrestagung des Internationalen Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus
18.-20. Februar 2010
Technische Universität Berlin

Das Programm finden Sie hier,
bei Fragen wenden Sie sich bitte an Wibke Rogge unter wrogge@notpartofaddress.a-priori.eu

29. Oktober 2009

Skeptizismus und Philosophie

Internationale Tagung anlässlich des Geburtstags von Johann Gottlieb Fichte im Barockschloss Rammenau in Kooperation mit der Internationalen J. G. Fichte-Gesellschaft e.V. und dem Internationalen Forschungsnetzwerk Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus vom 28.-30. Mai 2010.
Das Programm finden Sie hier, Informationen bei Elena Ficara (eficara@notpartofaddress.yahoo.de).

28. April 2010

Yes we Kant!

Critical reflections on objectivity:
its meaning, its limitations, its fateful omissions

May 27-29, 2010
Ghent-Belgium

Weitere Informationen finden Sie hier

15. April 2010

European Society for Aesthetics Conference 2010

European Society for Aesthetics Conference 2010
University of Udine, Italy, 27. - 29. May 2010

Call for Papers, Deadline 15. January 2010

For more details see here

26. Oktober 2009

Gegenstandsbestimmung und Selbstgestaltung

Gegenstandsbestimmung und Selbstgestaltung. Transzendentalphilosophie im Anschluss an Werner Flach

16.-17. September 2010. Tagung an der Universität Wien, u.a. mit R. Aschenberg, W. Bock, G. Edel, Th. Göller, R. Hiltscher, G. Hindrichs, Ch. Krijnen, K. Mom, A. Poma, A. Riebel, L. de Vos, K. W. Zeidler.
Weitere Infos finden Sie hier.

9. Mai 2010

Bild – Symbol, Konzept, Konstrukt

Der jährliche Kurs Transzendentalphilosophie (X) im Inter University Centre Dubrovnik findet vom 13.-17.9.2010 zum Thema Bild – Symbol, Konzept, Konstrukt statt.

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung und Hinweise zu Förderungsmöglichkeiten.

24. März 2010

La filosofia trascendentale di J. G. Fichte tra indagine storica e prospettive teoriche

Der Grund der Geschichte. Nachklänge des deutschen Idealismus und der Romantik

Zentrales Thema dieser Tagung ist die (Geschichtlichkeit) und ihre verschiedene Bearbeitungen in der Philosophie (z.B. bei Fichte, Schelling oder Hegel) sowie in der Literatur (z.B. bei Goethe, Schiller oder Hölderlin): Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind Widerhall einer prozesshaften und geschichtlichen Totalität, deren Bewegungen so bis in unsere Zeit vernehmbar sind.

Weitere Informationen finden Sie hier.

10. Mai 2010

RAÍCES Y ECOS DEL IDEALISMO ALEMÁN

Dieser Kurs beschäftigt sich mit dem aktuellen Zustand der Forschung rund um den deutschen Idealismus. Es wird versucht, eine »objetktive« Ansicht des deutschen Idealismus darzustellen, d.h. die typische Reihenfolge »Von Kant zu Hegel« zu kritisieren und so andere Wege innerhalb des Idealismus aufzuzeigen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

8. Oktober 2010

Rethinking Europe. A workshop on Political Philosophy

Rethinking Europe is organized by the Centre for Critical Philosophy in cooperation with the Centre de Philosophie du Droit (UCL). The workshop aims to serve as a place for reflection, discussion and innovation towards theories of Government, the limits and the potential of Democracy, Public Sphere, the tensions between Civil and Civic and between Society and State.
For more information please see here.

13. Januar 2011

Perspektivität – Die Struktur unserer Erkenntnisvermögen und deren Folgen

An der Möglichkeit eines „Blicks von nirgendwo“ (Nagel) bestehen berechtigte Zweifel. Schon unsere physiologische Ausstattung ist notorisch unzureichend, für das theatrum mundi ‚jetzt und in Gänze‘. Schließlich erschwert unsere „Geworfenheit“ (Heidegger) die Sache, denn aufgrund ihrer müssen wir nicht nur mit den Widrigkeiten des dreidimensionalen Raumes und seiner Gegenstände kämpfen, sondern selbst beim tapferen Umrunden der Dinge kommen wir aus einem mehr oder minder engen Horizont kaum heraus: Die Sprache legt einen begrenzten Interpretationsrahmen vor, kulturelle Prägungen bestimmten unsere Sichtweise, und der eigene Charakter und das jeweilige Präferenzbündel verleiten uns zu teils absonderlichen Wertungen und Handlungen. Wir scheinen in der Tat nicht nur in einer Perspektive gefangen, sondern in Perspektivität auf multiplen Ebenen.

Philosophisch wird das Thema der Perspektivität jüngst wieder verstärkt diskutiert; diesmal weniger im Rahmen wahrheitsskeptischer Überlegungen, sondern eher der Möglichkeit der Einfühlung und Kenntnis des Bewusstseins anderer, was im Zusammenhang mit den Besonderheiten der erstpersonalen Perspektive bzw. Egozentrik zu sehen ist. Damit haben sich die langsam abebbenden Perspektivitätswellen vornehmlich postmoderner, postkolonialer und auch pragmatischer Theoretiker auf ein neues Feld ausgedehnt, was zu einer grundsätzlichen Auseinandersetzung mit dem Problemkomplex einlädt.

Die Tagung des Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus will diesem Desiderat nachkommen, indem sie wesentliche historische und systematische Dimensionen der Perspektivität der Vermögen in den Blick nimmt. Als Etappen der historischen Vertikale bietet sich eine Auseinandersetzung mit Platon und dem Neuplatonismus ebenso an wie jene mit Denkern wie Giordano Bruno und Nikolaus von Kues, Leibniz oder Spinoza. Zentrales Augenmerk soll natürlich auch Kant, Fichte, Schelling und Hegel gelten, in deren Denken sich mehrfache Perspektivierungen finden; es sei nur an etwa die progressiven Perspektiven der Hegelschen Phänomenologie oder Fichtes Weltansichten erinnert. Was die systematischen Momente der epistemischen Perspektivität angeht, ist eine Reflexion auf die darauf fußenden wahrheitstheoretischen Konsequenzen sicherlich ebenso fruchtbar wie auf die fragliche Relevanz weiterer Perspektivitätsgeneratoren wie etwa Begriffsschemata. Auch eine Befragung der damit in Verbindung stehenden Intelligibilitäts- und Denkbarkeitsschranken mag lohnenswert sein, wobei sich die historische Dimension hier durchaus um zeitgenössische Debatten erweitern sollte. Schließlich sind auch Überlegungen mit einzubeziehen, welche die Grundüberlegungen zur Perspektivität in Probleme der Sozial- und Gesellschaftsphilosophie, in ethische Problemkontexte sowie ästhetische Diskussionen transformieren.

Kontaktadresse: simone.neuber@notpartofaddress.uni-tuebingen.de

Das Programm finden Sie hier unter »Materialien«.

7. Dezember 2010

Die logische Frage im deutschen Idealismus

Das Zentrum für formale Ontologie und Entwicklungslogik (Brüssel) organisiert in Zusammenarbeit mit Professor Marc Maesschalck (Louvain-la-neuve) vom 7. bis 9. April 2011 zum oben genannten Thema eine Tagung in Brüssel. Sprachen der Tagung: Französisch, Deutsch und Englisch.
Kontakt : glejeune@notpartofaddress.ulb.ac.be

Weitere Informationen und das Tagungsprogramm finden Sie hier.

23. Juli 2010

Young Researchers Conference on Classical German Philosophy

CALL FOR PAPERS

Centre for German Idealism

June 6th, 2011. Tilburg University, Warandelaan 2, 5037 AB Tilburg, Netherlands.

Room: Ruth First Zaal, C 186.

The Dutch-Flemish Centre for German Idealism (‘Centrum voor Duits Idealisme’) invites PhD students, research masters students aiming at starting a PhD project soon, and PhDs that have graduated recently to submit a proposal for a presentation at the ‘Young Researchers Conference on Classical German Philosophy’ to be held in Tilburg on June 6th, 2011. The conference aims to offer young researchers the opportunity to communicate their results to a larger academic community, and for researchers in the field to meet and build scientific and personal links.

Presentations should concern Classical German Philosophy from Kant to Hegel, possibly in contrast to or comparison with other thinkers. The aim of the papers should be systematic rather than merely historical-philological.

Papers should be suitable for a 20 minute presentation in English.

The paper will be commented upon by a senior member of the Centre for German Idealism, after which discussion will follow.

Submission deadline of the proposal: April 17th, 2011. Proposals (PDF) should contain an abstract of ca. 500 words and a CV. Submissions can be sent to CenterforGermanIdealism@notpartofaddress.gmail.com If you have any questions about transport, lodgings, or the conference in general, direct your questions to the conference email or to John Van Houdt: J.L.vanHoudt@notpartofaddress.uvt.nl

Notification of selection before May 1st; papers must be delivered by June 1st, 2011.

Organization:

Paul Cobben (Tilburg University), Christian Krijnen (Tilburg University), John Van Houdt (Tilburg University)

Centre for German Idealism http://cvdi.eu

18. März 2011

Legal recognition of minority groups in light of social sciences

XXV. World Congress of Philosophy of Law and Social Philosophy 2011
Frankfurt am Main 15 – 20 August 2011

Special Workshop 16 August 2011

Marek Zirk-Sadowski/Bartosz Wojciechowski/Karolina Cern

Legal recognition of minority groups in light of social sciences

The primary objective which – by virtue of its importance – determines the scope of the workshop in question will be both critical analysis of social- and philosophical-legal importance of the principle of recognition and institutional morality as well as demonstrating the role which they have in the modern world. What we aim at in the consideration of the principle of recognition and institutional morality is highlighting their important features, especially in the context of the justification of certain human rights and in their distribution – both in legal, political, cultural or just social dimension. We shall be therefore interested in the area that is determined, on the one hand, by the substantiation and justification of legal regulations related to human rights issues. In this context there arises the question of the principle of recognition as a universal normative condition and of the type of the sources for institutional morality (namely individual / collective and normative / factual ones), constituting the so-called background morality of numerous decisions. On the other hand, we shall focus our attention on actual matrix of human interactions which are based on these legal regulations. Some of the most crucial questions which arise in this regard are as follows: Do human rights make it possible to generate a genuine mutual social recognition among the participants of the interaction? Does the action consistent with the legal model automatically imply social recognition, or whether leaving the area of discretionary decision-making and acting on the basis of the latter can generate some conflict situations, both individual and social ones? Modern social sciences, after all, strongly suggest the need for analysis, not only systemic ones, but also – correlated with the latter – everyday interaction analyses, case studies and individual institutional decisions (including institutional – legal ones).

Abstracts for consideration should be sent by e-mail to Bartosz Wojciechowski (bartwoj@notpartofaddress.op.pl)
the Faculty of Law, University of Łódź, Poland
The deadlines are: 30 April, 2011 for abstracts and 30 Juni, 2011 for full papers.
Participants have to be registered for the conference. For further details see the conference website.

2. Juni 2011

CfP: Re-Thinking Creativity

»Tropos. Journal of Hermeneutics and Philosophical Criticism« invites submissions of papers on topics related to creativity, between philosophy and arts. Guest editors: Alessandro Bertinetto and Alberto Martinengo. Deadline for subimission: August 31st, 2011. Please find the call for papers here.

11. Januar 2011

Das Problem der Sprache im Kontext des deutschen Idealismus

Die Sprache ist ein Kernproblem der zeitgenössischen Philosophie. Es wird jedoch oft vergessen, dass die Sprache auch zur Zeit des deutschen Idealismus ein Thema war.
Es geht also darum, das Problem der Sprache in den Kontext des deutschen Idealismus zu stellen. Was ist die geeignete Form der Philosophie (System, Fragment, …)? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der transzendentalen Philosophie und dem empirischen Sprachgebrauch? Wie kann man die Mehrheit der Sprachen und die Universalität der Vernunft zusammen denken?
Das Ziel dieser Tagung ist es, die verschiedenen Aspekte der idealistischen Untersuchungen zur Sprache historisch und systematisch zu diskutieren.

Organisation: Marc Peeters (Brüssel) und Guillaume Lejeune (Brüssel)

Weitere Informationen finden Sie hier.

15. November 2011