Sammelbände
Wie entsteht Identität? Individuum, Nation und Europa im politischen Denken J.G. Fichtes
The Method and the Methods of Philosophical Thought
Fahrrad - Person - Organismus. Konstruktion menschlicher Körperlichkeit
Der vorliegende Band versammelt Beiträge, die die Konstruktivität wissenschaftlicher Theoriebildung in ihrem Verhältnis zur Körperlichkeit des Menschen thematisieren.
Leggere Fichte
Evolution. Modell – Methode – Paradigma
Der Sammelband betrachtet die Evolutionstheorie als Modell. Das erlaubt zwei Herangehensweisen (1) Zunächst betrifft der Modellcharakter den methodischen Status der Evolutionstheorie selbst. Die historisch orientierten Beiträge zeigen für die geschichtliche Entwicklung der Evolutionstheorie auf, wie das Modell Evolutionstheorie entstanden, rezipiert und ausgeweitet wurde. Die systematischen Beiträge weisen diesen Charakter in wissenschaftstheoretischer Hinsicht auf und zeigen, dass die Begriffe, mit denen die Evolutionstheorie operiert, nicht unmittelbar auf einer ontologischen Basis fußen. Der Modellcharakter betrifft dabei die Erklärung und die Erklärungskompetenz der Evolutionstheorie. Dabei fließt mit ein, dass die Wissenschaftlichkeit der Evolutionstheorie unter ‚Sonderbedingungen’ steht. Nur Teilthesen lassen sich experimentell überprüfen, die Evolutionstheorie als ganze bleibt unüberprüfbar, gleichwohl aber aufgrund ihrer hohen Kohärenz und ihres Zusammenstimmens mit Funden und Beobachtungen gleichwohl mehr als eine bloße Hypothese. (2) Der Modellcharakter bezieht sich aber auch auf den Import der Evolutionstheorie durch andere Disziplinen. Der vorliegende Band zeigt das am Beispiel der Soziologie, der Kosmologie und der Erkenntnistheorie. In allen diesen Fällen kommt der Erklärung von Entwicklungen große Bedeutung zu. Deshalb kann die Evolutionstheorie Modell und Paradigma sein zur Erklärung der Dynamik in Entwicklungsprozessen. Sie kann darüber hinaus erklären, warum es in der Entwicklung zu bestimmten Stadien kommt und warum sie nicht aus vorgängigen Zweckbestimmungen (etwa nach Schöpfungsmodell) zu begreifen sind
Athanasius Kircher e l’idea di scienza universale
Athanasius Kircher e l’idea di scienza universale
Die Sittenlehre J. G. Fichtes. 1798 – 1812. (Fichte-Studien; Bd. 27) Amsterdam/New York 2006
VII. Internationaler Leibniz-Kongreß Berlin, 10.-14.9.2001. Nihil sine ratione. Mensch, Natur und Technik im Wirken von G. W. Leibniz. Nachtragsband Berlin 2002
Philosophischer Gedanke und musikalischer Klang. Zum Wechselverhältnis von Musik und Philosophie, Frankfurt a.M. 1999
Philosophie und Musik sind verschiedene Bereiche mit jeweils verschiedenen Weisen der Artikulation, einerseits durch Sprache, andererseits durch Klänge. Die Beiträge des vorliegenden Bandes zeichnen die wechselvolle Geschichte ihres Verhältnisses an signifikanten Beispielen nach. Dabei steht die klingende Musik genauso im Mittelpunkt wie die philosophische Theorie. Die abendländische Philosophie denkt bereits seit Pythagoras über die Musik nach, und diese Reflexion hat die Musikpraxis beeinflußt. Allerdings ist das Wechselverhältnis zwischen den Bereichen bislang wenig aufgeklärt worden. Das facettenreiche Bild dieses neuen Buchs zeigt sowohl antike und mittelalterliche Positionen als auch solche, die sich im Zusammenhang mit der klassischen, romantischen und zeitgenössischen Musik ausbildeten. Ein Blick auf islamische und japanische Konzepte überschreiten die eurozentrische Perspektive und lenken die Aufmerksamkeit auf einen kulturübergreifenden Problembestand.


