Sammelbandbeitrag
Leben und leben lassen. Zum Stellenwert der Philosophie zwischen Lebenswissenschaften und Lebenswelt
Der Beitrag versucht die Aktualität der Transzendentalphilosophie Fichtes für eine moderne Bestimmung des Lebensbegriffs fruchtbar zu machen, wie er sowohl in der Bezeichnung der Lebenswelt als auch in den modernen Lebenswissenschaften Verwendung findet. Er umfasst die Spannweite kulturellen und natürlichen Lebens. Am Ende wird eine Ethik des Lebens und Leben-Lassens skizziert.
Der Weg zum absoluten Wissen. Die Funktion der Prolegomena in der Wissenschaftslehre 1804/II
Der Artikel fragt nach Umfang und Anspruch der Selbstbegründung der Wissenschaftslehre von 1804 (zweiter Vortrag) in Bezug auf das Anfangsproblem.
Das Mehr in mir. Die Willkür in der Identitätsbildung nach Fichte
In seinen »Reden an die deutsche Nation« entwickelt Fichte ein Programm der Volks- und Individualerziehung zur Identitätsstiftung. Neben der inhaltlichen Bestimmung der Identität betont er dabei aber zugleich das Moment der Willkür, das notwendig für jede freie Identitätsbildung ist.
Hegel in der Tradition des politischen Denkens
Der Artikel verortet Hegels politisches Denken in der Philosophietradition von Platon bis Fichte. Leitmotiv der Untersuchung ist Platons Idee der Seele-Staat-Analogie, als deren Vollender Hegel dargestellt wird.
Observing Reason in Hegel’s Phenomenology of Spirit
Fichte est-il un ennemi de la societé ouverte?
Philosophie und Religion und der Platonismus
Das Verhältnis von Philosophie und Religion zur Religionsphilosophie Fichtes
Der transzendentalgenetische Zugang zur Person
Enthusiasmus und Skepsis. Das europäische Pendel
In seinen Vorlesungen zur Transzendentalphilosophie entwickelt Friedrich Schlegel eine Theorie des Wissens, die vor allem die Bestandteile Enthusiasmus und Skepsis betont: ein Moment unmittelbarer, glaubensähnlicher Gewissheit sowie ein Moment der zweifelnd-reflexiven Distanz. Daraus entwickelt Schlegel sein Verständnis der Religion.


